SONNENSCHUTZ BEI DEN ESKIMO (Vorgeschichte)
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Sonnenschutz"brillen" sind ein Vorgänger der Sonnenbrille. Die Eskimo stellten die ersten bekannten derartigen "Brillen" aus Muscheln oder Holz her, ähnlich den hier gezeigten. Durch die schmalen Schlitze konnte nur ein Bruchteil des Lichts die Augen des Trägers erreichen. Damit wurde der Schneeblindheit vorgebeugt. |
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NERO BETRACHTETE GLADIATOREN DURCH EINEN SMARAGD (64 N.CHR.)
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Der römische Kaiser Nero beobachtete seine Gladiatoren durch einen Smaragdstein. Man weiß zwar nicht genau, was er damit bezweckte, aber es scheint, dass dies ein sehr frühes Beispiel einer Brille war. |
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BENJAMIN FRANKLIN ERFINDET DIE BIFOKALBRILLE (1784)
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Bevor Benjamin Franklin zwei Glasstücke mit unterschiedlicher Stärke - eines für die Ferne und eines zum Lesen - zusammenklebte, musste man sich für ein Sehen entweder auf Distanz oder in der Nähe entscheiden oder zwei Brillen haben. Franklins Erfindung war ein wichtiger Vorläufer für die optische Industrie, die sich heute insbesondere mit der Korrektur der Alterssichtigkeit beschäftigt.
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EDWARD LAND ERFINDET DIE KUNSTSTOFFPOLARISATOREN (1928)
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Edwin Land entwickelte synthetische Polarisatoren, nachdem er entdeckt hatte, dass sich ein Bleistift, der auf eine Kunststoff-Folie gelegt wird, der Richtung anpasst, in der der Kunststoff gezogen wird. Er erkannte, dass durch das Ziehen der Folie mit eingebetteten Iodkristallen diese sich ausrichten und eine polarisierte Folie bilden.
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EINFÜHRUNG DER ERSTEN KUNSTSTOFFLINSE (1960-ER JAHRE)
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Bis in die 1960-er Jahre wurden alle Linsen aus Glas hergestellt. Diese Linsen waren zwar optisch sehr gut, aber sie entsprachen nicht dem sich verändernden Lebensstil. Die Kunden verlangten Brillengläser, die in jeder Farbe des Regenbogens getönt werden konnten und benötigten ein Produkt, das leichter und einfacher in der Massenherstellung war. Mit der Einführung von CR-39® durch PPG änderte sich alles. Brillen waren jetzt nicht länger eine medizinische Notwendigkeit, sondern ein modisches Accessoire.
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ERSTE AKZEPTANZ DER GLEITSICHTBRILLENGLÄSER (1970-ER JAHRE)
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Die Brillengläser mussten ebenso komplex werden wie unser Leben. Gleitsichtgläser mögen einfach aussehen, optisch und mathematisch sind sie es nicht. Diese Gläser nehmen Rücksicht auf unsere unterschiedlichen Anforderungen beim Lesen und Sehen in die Ferne, im Haus und im Freien, und bieten eine vielseitige Lösung für unsere äußerst vielseitigen Lebensumstände. |
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EINFÜHRUNG DER ERSTEN PHOTOTROPEN KUNSTSTOFFGLÄSER (1990-ER JAHRE)
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Die Kunden verlangten ein Brillenglas, das gutes Sehen im Haus bieten und sich auch dem helleren Licht im Freien anpassen konnte. Dies führte zur Entwicklung der Phototrope, die drinnen und draußen für den Träger Komfort und Schutz bieten. |
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POLARISIERTE KORREKTIONSBRILLEN ERLANGEN ANERKENNUNG (1990-ER JAHRE)
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Seit den 1990-er Jahren gibt es immer mehr polarisierte Gläser unter den Korrektionsbrillen und sie sind seither eher die Norm als die Ausnahme bei Sonnenbrillen. Dieser Trend hält an, da die Verbraucher allmählich verstehen, dass sie, solange ihre Sonnenbrillen nicht vor Blendung schützen, das Wichtigste versäumt haben. |
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